WIE WIR DAS WURDEN, WAS WIR HEUTE SIND?

DAS IST EINE LANGE GESCHICHTE.

Die Geschichte und Entwicklung unserer Unternehmensgruppe ist untrennbar verbunden mit unserem Unternehmensgründer Herrn Günter Ganser sen. und seiner Ehefrau Rosemarie Ganser. Geprägt von einer kargen Jugendzeit, schufen sie sich durch unermüdlichen Fleiß, Tatkraft, unternehmerisches Gespür und wohldosierter Risikobereitschaft eine Unternehmensgruppe, die weit über ihr angestammtes Liefergebiet anerkannt und geschätzt wird.

Günter Ganser sen. Rosemarie Ganser 1958 – das Jahr, in dem aus Kies und Sand mehr und mehr wurde.
Im Südosten Münchens gründete Günter Ganser sen. zusammen mit seiner Frau Rosemarie den Stammsitz der heutigen Ganser Gruppe. Um hochwertigen Kies und Sand für den Hochbau herzustellen, wurde in einer bereits bestehenden Kiesgrube eine Wasch-, Sortier- und Brechanlage im übernommenen Kieswerk G. Ültzen errichtet. Der Startschuss für ein Unternehmen, das vom ersten Tag an auf Qualität seiner Produkte und Dienstleistungen setzte.

1964 wurde das Kieswerk durch ein Transportbetonwerk erweitert. Ab 1969 vergrößerte sich das Unternehmen entscheidend: Die Firma Ganser übernahm in diesem Jahr ein weiteres Kieswerk in Feldkirchen bei München. Ebenfalls an diesem Standort wurde kurz darauf ein zweites Transportbetonwerk gebaut.

SAKRET München Produktionsanlage Auch am Stammsitz in Kirchstockach expandierte die Firma Ganser und begann 1972 unter dem Namen SAKRET mit dem Bau einer Trockenmörtelproduktion. Als SAKRET-Lizenznehmer für den Bereich Südbayern vertritt die Firma Ganser eine weltweit bedeutsame Marke im Baustoffbereich. Neben klassischen Trockenmörteln und hochveredelten Spezialmörteln für den Neubau und Sanierungsbereich ist SAKRET auch ein bekannter Zulieferer im Bereich des Vollwärmeschutzes.

Bioabfallvergärungsanlage Landkreis München Seit 1986 können wir uns vom Thema Müll nicht mehr trennen.
In diesem Jahr erweiterte die Firma Ganser ihr Geschäftsfeld und erschloss sich als zweites Standbein den Bereich Entsorgung mit dem Bau einer Grüngutkompostieranlage. Daraus erwuchs im wahrsten Sinne des Wortes 1995 eine eigenständige Firma: die Ganser Entsorgungsbetriebe.

Als Komplettentsorger umfasst die Sparte Ganser Entsorgung heute neben einer Bioabfallvergärungsanlage auch eine Kompostanlage sowie eine Bauschuttdeponie in Dürrnhaar und einen Containerdienst. Die Firma Ganser legt seit jeher großen Wert auf ein modernes Abfallmanagement. Im Vordergrund steht eine Müllvermeidungsstrategie mit fachgerechter Auftrennung in verschiedenste Problem- und Wertstoffe, im Grünbereich sogar mit eigenem Recycling. Reststoffe werden weitertransportiert oder auf eigenen Deponien fachgerecht eingelagert. Ganser Entsorgung ist ein nach EfbV (Entsorgungsfachbetriebeverordnung) zertifizierter mittelständischer Entsorgungsfachbetrieb. Zu den wichtigsten Kunden zählt der Landkreis München, für den das Unternehmen seit mehr als 30 Jahren tätig ist. Im Rahmen des eigenen Recyclings werden aus Komposten, Oberboden sowie weiteren Mischkomponenten veredelte Erdprodukte für den Garten- und Landschaftsbau hergestellt. Weitere Gartenbaustoffe runden die Produktpalette ab.

Starmed-Klinik 2004 beginnt mit einem neuen Standbein. Und zwar mit einem orthopädischen.
2004 stellte sich die Ganser Gruppe auf ihr drittes Standbein: Unter dem neuen Geschäftsbereich Ganser Medizin eröffnete in München-Altperlach die orthopädische STARMED KLINIK. Mit ihrer Eröffnung hielt die High-Tech-Medizin mit zwei operativen Hauptabteilungen am Pfanzeltplatz Einzug. Eine davon ist die Orthopädie, die von Chefarzt Dr. med. Dr. med. univ. Matthias Ganser geleitet wird. Die zweite – die Chirurgie – steht in der Verantwortung von Chefarzt Dr. med. Ralf Heemken. Die STARMED KLINIK hat sich mit ihrem Spezialistenteam auf die operative Behandlung von Erkrankungen des Schulter- und Kniegelenkes sowie der Wirbelsäule spezialisiert.

Nach dem Verkauf der STARMED KLINIK im Jahr 2016 wurde in Perlach die orthopädische Privatpraxis Dr. Ganser eröffnet, die verschiedene fortschrittliche Behandlungsmethoden wie Stoßwellenbehandlung, Injektionsbehandlung, pulsierende Magnetfeldtherapie oder Akupunktur anbietet. Diese führen allesamt zu beeindruckenden therapeutischen Erfolgen – ganz ohne operative Eingriffe und Risiken.

Geothermie-Bohrung Kirchstockach Im neuen Jahrtausend erweiterten wir unseren Geschäftsbereich. Um 4.000 Meter in die Tiefe.
Seit 2002 engagiert sich die Firma Ganser im Bereich regenerativer Energien in Form einer Biovergärungsanlage. Im Rahmen des ersten privatwirtschaftlich finanzierten Geothermieprojektes in Bayern fanden in Dürrnhaar und Kirchstockach Bohrungen nach heißem Wasser statt. Mit diesem zukunftsorientierten Schritt positionierte sich die Ganser Gruppe für die kommenden Jahrzehnte: Im Jahre 2004 entschloss sich der Firmeninhaber Günter Ganser, in die Geothermie einzusteigen und sicherte sich frühzeitig Bohrrechte im Südosten Münchens. 2007 begannen in Dürrnhaar die ersten Bohrungen nach heißem Wasser.

Ein Jahr später startete die Firma Ganser gemeinsam mit ihrem Partner Süddeutsche Geothermie-Projekte GmbH & Co. KG auf dem eigenen Firmengelände mit weiteren Bohrungen unter Einsatz eines zweiten Bohrgeräts. Und 2012 wurde das erste Kraftwerk in Betrieb genommen.

Ganser Beton Aubing Im Jahr 2018 wurden wir 60. Ein guter Grund Resümee zu ziehen.
Auch in den vergangenen zehn Jahren hat die Ganser Gruppe einiges bewegt – angefangen beim Bau einer riesigen Dachphotovoltaikanlage mit 7.000 Quadratmetern Fläche über die nachhaltige Rohstoffsicherung durch den Erhalt eines neuen Kiesabbaugebiets bis hin zur Eröffnung des modernen Transportbetonwerks in Aubing zur Erschließung der Liefergebiete München West, Fürstenfeldbruck, Dachau und nördlicher Landkreis Starnberg.

Die Zukunft kann kommen. Mit weiteren Innovationen der Ganser Gruppe.
Es bleibt spannend – denn auch in den kommenden Jahren sind wieder einige wegweisende Neuerungen geplant: So wird auf dem Firmengelände in Dürrnhaar schon bald eine topmoderne Verwaltung entstehen. Außerdem steht die Realisierung einer zentralen LKW-Werkstatt auf der Agenda. Und nicht zuletzt soll eine neue Wohnanlage für die Mitarbeiter der Ganser Gruppe gebaut werden. Dass darüber hinaus weitere wichtige Zukunftsthemen wie das erfolgreiche Geothermie-Projekt vorangetrieben werden, versteht sich natürlich von selbst.